Am Mittwoch, den 8. Juli 2015 entscheidet der 3. Senat des Bundessozialgerichts im Jacob-Grimm-Saal über diese Fragestellung:

In dem Verfahren B 3 KR 6/14 R (verhandelt ab 9.30 Uhr) begehrt die Klägerin die Aufnahme der von ihr hergestellten und vertriebenen aktiven (muskelkraftbetriebenen) Kniebewegungsschiene (CAM-Schiene) "Camoped" in das Hilfsmittelverzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherung. Gelistet sind derzeit nur passive (motorbetriebene) Kniebewegungsschienen (CPM-Schienen). Der beklagte GKV-Spitzenverband lehnt die Aufnahme der CAM-Schiene ins Hilfsmittelverzeichnis ab, weil der Therapie unter Einsatz dieser Schiene eine andere Behandlungsmethode zugrunde liege, als der Therapie mit einer CPM-Schiene. Die Verwendung der CAM-Schiene im Rahmen der anerkannten Bewegungstherapie enthebe die Klägerin nicht vom Nachweis des medizinischen Nutzens mittels hinreichender wissenschaftlicher Studien.